Steuerungsbau ohne Steuerschrank!? – Erfolg ist ein Kreislauf – Die Hardwareplanung Start und Ziel
Die Basis für den Steuerungsbau ist eine solide Hardwareplanung. Hier ist eine tiefe, mechanische Integration der Schlüsselfaktor. Eine enge Abstimmung von elektrischer und mechanischer Konstruktion sollte von Anfang an im Fokus stehen. Neben der elektrischen Sicherheit muss auch jene der Mechanik zusammengeführt und überwacht werden. Dabei spielen die Kundenvorgaben, Zulassungen und Normen, sowie die Platzverhältnisse eine grosse Rolle.
Viele dieser Vorgaben lassen bisweilen das verwendbare Produktesortiment beträchtlich schrumpfen. Beispielsweise in der Bahnindustrie hat man es mit „exotischen“ Spannungen wie 64, 72 und 110V DC zu tun und viele Schaltgeräte können diese DC Spannungen nicht schalten und falls doch, so sind die Schaltleistungen nicht dokumentiert – ja teilweise nicht einmal dem Hersteller bekannt. Die Schaltlogiken der Elektromechanik (Zwangsöffnung), die durch die Safety-Integration gegeben ist, können dafür sorgen, dass es mechanische Anpassungen zwingend braucht. Auch der Umstand, dass die elektrischen Schalt-Steuergeräte vielfach aus Platzgründen über mehrere, kleine Platten verteilt werden müssen, verlangen eine enge Abstimmung zum Produktionsteam. Solche Projekte benötigen einen starken Partner mit grossem Verständnis in den Themen Sicherheit, Mechanik, Produkteauslegung und dem Produktionsprozess. Mit unserem erfahrenen AVM Team gehen wir alle Anforderungen mit fundiertem Know-how und grosser Leidenschaft an.
Abschlussarbeiten Lernende
Die Lehrlingsausbildung ist AVM sehr wichtig. Kürzlich stellten uns in diesem Zusammenhang unsere zwei Lernenden im 4. Lehrjahr ihre Abschlussarbeiten vor.
Als Automatiker erarbeitete Dario Manser einen Elektrowinkel-Prüfstand als sein Projekt. Dabei ging es darum, einen vollautomatischen Prüfablauf für alle IOs einer Steuerplatte zu entwickeln, die zukünftig als Kleinserie bei AVM produziert wird. Mehr dazu erzählt er euch gerne in einem eigenen, ausführlicheren Post.
Der Fokus von Nicolas Frank, als Applikationsentwickler, lag mehr auf der Softwareseite. Er hat ein Webformular mithilfe von Angular erstellt, das als Stundenerfassungssystem für die Mitarbeiter dient. In diesem Formular können die Angestellten ihre Tätigkeiten und den Zeitaufwand erfassen. Anschliessend werden alle Informationen verwendet, um eine umfassende Tagesübersicht zu berechnen und zu erstellen. Bei der Umsetzung des Projekts waren Arbeiten sowohl im Frontend als auch im Backend erforderlich. Dabei kamen verschiedene Frameworks wie REST API und JPA Hibernate zum Einsatz, um Daten abzurufen und zu speichern.
Beide Lernenden haben detailliert erläutert, wie sie ihre jeweiligen Projekte geplant und umgesetzt haben, und anschließend eine kurze Demonstration gezeigt. Es war faszinierend zu sehen, wie viel sie im Laufe der Zeit gelernt haben und ihr Wissen in eigenständigen Arbeiten über mehrere Wochen unter Beweis stellen konnten. Wir möchten uns herzlich bei beiden für ihre interessanten Vorträge bedanken.
Podcast „Marcel Widmer, Gründer AVM Gruppe über sein Machen“
Wir sind begeistert, über die Veröffentlichung eines faszinierenden Podcasts, der vertiefende Einblicke in die Welt der Ingenieure und ihre unternehmerische Reise bietet. Der Podcast nimmt Hörerinnen und Hörer mit auf eine inspirierende Reise, auf der Marcel Widmer, über seinen Weg, sein Schaffen und seine Zukunft spricht.
https://machergeist.podigee.io/3-episode_marcel-widmer
Auffahrtsbrücke
Wir möchten Sie darüber informieren, dass wir am kommenden Freitag, den 19. Mai 2023, einen arbeitsfreien Tag einlegen werden.
Aus diesem Grund bleiben die Türen bei AVM am Donnerstag und Freitag geschlossen. Wir wünschen Ihnen erholsame Tage und vielleicht finden Sie in diesen Tagen einmal Zeit unseren Newsletter InforMOTION zu lesen und zu erfahren, wie die Digitalisierung im Metallraum umgesetzt wird oder was durch eine Partnerschaft mit der Högg AG alles entstehen kann.
CI/CD-Pipeline mit Bitbucket, Jenkins, JFrog und UPact: Ein Praxisbeispiel
In einem aktuellen Projekt wird Bitbucket, Jenkins, JFrog und UP bzw. UPact als Techstack eingesetzt.
Die Testpipeline beinhaltet folgende Schritte:
1. Commit auf dem Git Repository aktiviert die Pipeline auf dem Jenkins Build Server
2. Die Test Pipeline beinhaltet folgende ‚Stages‘:
a. Das UP Applikationsmodell wird vom Git Repository geklont
b. UP generiert aus dem Applikationsmodell den B&R Code
c. Der B&R Code wird kompiliert und auf eine simulierte Steuerung geladen und gestartet
d. UPact führt die verschiedenen Testszenarien aus
e. Der Testreport im JUnit-Format wird durch den Jenkins interpretiert und angezeigt
3. Bei erfolgreichen Durchlauf wird ein Paket mit der kompilierten und lauffähigen Applikation auf dem JFrog Repositoryserver bereitgestellt
AVM Unternehmensporträt
AVM Unternehmensporträt
Wir sind begeistert, dass heute ein Zeitungsbericht über unser Unternehmen veröffentlicht wurde. Wir freuen uns sehr über diese tolle Chance, unser Unternehmen der breiten Öffentlichkeit vorzustellen.
In dem Artikel könnt ihr mehr über unsere Geschichte, unsere Werte und unsere Dienstleistung erfahren. Wir hoffen, dass euch der Bericht genauso gut gefällt wie uns.
Ausserdem möchten wir euch daran erinnern, dass wir am Dienstag unsere Hausmesse Progressa im Stadtsaal haben. Wir laden euch herzlich ein, uns zu besuchen und uns persönlich kennenzulernen. Wir freuen uns darauf, euch auf der Messe zu treffen und mit euch über unser Unternehmen zu sprechen.
Infos und Anmeldungen unter www.avm.swiss/progressa
Bericht: «St.Galler Tagblatt» Gesamtausgabe vom 11.05.2023