Übersichtliche Vererbungshierarchien: Vereinte Diagramme
UP bietet hier die einmalige Möglichkeit, die Vererbungshierarchie auch grafisch darzustellen. Dies geschieht mit sogenannten „vereinten“ Diagrammen.
Vereinte Diagramme ermöglichen es, die Zustandsmaschinen von abgeleiteten Controller in einem einzigen Diagramm zusammenzufassen. Dies erleichtert die Übersicht und das Verständnis der Gesamtstruktur und des Verhaltens der Zustandsmaschine.
Durch die grafische Darstellung der Vererbungshierarchie mittels vereinter Diagramme können Entwickler die Beziehungen zwischen abgeleiteten Controllern visuell erfassen und die Auswirkungen von Änderungen oder Ergänzungen in der Hierarchie besser verstehen. Es ermöglicht eine effektive Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den Entwicklern, um die Architektur der Zustandsmaschine zu planen und zu optimieren.
Dank dieser Funktion in UP können Entwickler die Vorteile der Objektorientierung nutzen und gleichzeitig die Komplexität der Zustandsmaschine beherrschen, um robuste und gut strukturierte Maschinensoftware zu entwickeln.
Rückblick auf das Experimentierlabor
Nach drei aufregenden Wochen voller Experimente und kreativer Entdeckungen endete unser Experimentierlabor erfolgreich. Die vergangenen 3 Wochen hatten wir jeden Tag mindestens eine Klasse bei uns zu Besuch im Gewerbepark in Dietfurt.
Die Mittelstufen Schüler experimentierten mit Bimetallen, Kerzen und Lampen. Haben Temperaturen, Helligkeiten und Leistungen gemessen. Neben Beebots programmierten sie unsere AVM IoT Box und beobachten über die Akenza Cloud bei anderen Posten und sogar in Schulzimmer. Die Klassen haben ihren AVM Iot Boxen kreative Namen vergeben, so dass nur Insider die Auswertekurven den Schulen zuordnen können.
18 Schulklassen haben hier hoffentlich vieles gelernt. Unter anderem, dass Daten heute einfach erfasst und ausgewertet werden können, dass Technik faszinieren kann und die MINT Berufe nicht nur etwas für Männer sind. Wenn auch nur ein Teil dieser Botschaften in den Köpfen unserer Schülerinnen und Schüler verankert bleibt, betrachten wir dies als einen bedeutsamen Erfolg. Und wenn dann später einmal eine unserer Lehrstelle als Automatiker oder Informatiker von einer/einem ehemaligen ExperimentierlaborteilnemerIn besetzt wird, wäre es das Tüpfchen auf dem i.
Ein Danke abschliessend auch nochmals an Hydroelectra AG für das zur Verfügung stellen der Räumlichkeiten, an Marius Giger von akenza.io für die Clouddienstleistung, an Petra Kohler & das Team vom Energietal Toggenburg, an Patrik Reichmuth für die tolle Organisation und alle beteiligten AVM Mitarbeiter, welche ihn unterstützten.
Die AVM IoT-Box: Die Welt des IoT in Schulen und bei Kunden
Die AVM-IoT-Box, findet ihren Weg in Schulen und auch zu den Kunden, um das Internet der Dinge (IoT) zu lehren und zu demonstrieren. Sie beinhaltet eine breite Palette von Sensoren wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, CO2 und Helligkeit, die den Schülern praktische Erfahrungen bieten. Die AVM IoT-Box kann Daten in die Cloud über MQTT oder HTTP übertragen und verwendet die Akenza IoT-Plattform für eine schnelle Implementierung.
Benutzerdefinierte Dashboards lassen sich leicht erstellen und Projekte sowohl mit ESP32-Boards als auch handelsüblichen SPS-Systemen wie B&R, Siemens und Beckhoff umsetzen. Dies ermöglicht es ihnen, IoT-Technologien zu erkunden und für die Zukunft vorbereitet zu sein.
Effiziente Entwicklung von Controllern durch Objektorientierung
Die Verwendung von Objektorientierung in UP ermöglicht es, die erstellten Controller weiterzuentwickeln und abgeleitete Controller zu erstellen. Mit diesem Ansatz können Entwickler bestehende Controller als Basis nehmen und spezifische Anpassungen oder Erweiterungen vornehmen, um unterschiedliche Funktionalitäten zu realisieren. Indem abgeleitete Controller von einem bereits vorhandenen Controller erben, erben sie dessen Eigenschaften, Methoden und Verhaltensweisen.
Dadurch wird die Wiederverwendbarkeit von Code gefördert und die Effizienz in der Entwicklung erhöht. Die Verwendung von Objektorientierung ermöglicht es zudem, die Struktur und Hierarchie der Controller klar zu definieren, was die Wartbarkeit und Erweiterbarkeit des Modells verbessert. Auf diese Weise bietet UP eine flexible und leistungsfähige Modellierungsumgebung, um komplexe Maschinensoftware zu erstellen und kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Umstellung von der Maschinenrichtlinie auf die Maschinenverordnung
In unserer Monatssitzung stand der technische Infoteil ganz im Zeichen der bevorstehenden Umstellung von der Maschinenrichtlinie auf die Maschinenverordnung. Wir möchten Sie über wichtige Entwicklungen auf dem Laufenden halten, die Ihre Maschinen betreffen.
Ab dem 20. Januar 2027 müssen Maschinen den Anforderungen der Maschinenverordnung entsprechen. Doch wir möchten sicherstellen, dass Sie optimal vorbereitet sind. Unsere Kunden sind uns wichtig, und wir möchten Ihnen dabei helfen, die notwendigen Anpassungen rechtzeitig vorzunehmen, um von den neuen Freiheiten zugunsten der Bediener profitieren zu können.
Wir freuen uns darauf, die neuen Themen wie KI, autonome und selbst lernende Maschinen, die in die Maschinenverordnung aufgenommen wurden, gemeinsam mit Ihnen anzugehen. Diese Entwicklungen eröffnen spannende Möglichkeiten und Herausforderungen, und wir stehen Ihnen zur Seite, um diese Chancen zu nutzen, für eine erfolgreiche Zukunft in der Maschinenindustrie.
Wir bedanken uns bei Michael Holzner für die spannende Information !
Komplexitätsreduktion durch Visualisierung
Mit dem Modellierungstool UP lässt sich grafisch und benutzerfreundlich Maschinensoftware modellieren. Ein entscheidendes Merkmal dieser Modellierungsumgebung ist die Möglichkeit, für jede Funktionseinheit (Controller), eine eigene grafische Zustandsmaschine zu erstellen. Durch das Zeichnen einer Zustandsmaschine können Entwickler und Ingenieure auf intuitive Weise den Zustandsübergang, die Ereignisse und Aktionen des Controllers abbilden und das Verhalten der Maschine klar definieren.
Dies ermöglicht eine präzise und effiziente Entwicklung von Maschinensoftware und unterstützt die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Fachbereichen, um hochwertige Lösungen zu schaffen.